Es gibt kaum eine Wirkung, die der Aloe Vera Pflanze nicht zugesprochen wird. Ihre angebliche Wirkungskraft reicht von der Heilung kleiner Wunden über Feuchtigkeitsspenden für die Haut bis hin zur Heilung ernsthafter Krankheiten wie Krebs oder Diabetes mellitus. Vor allem dem Aloe Vera Gel wird dabei eine besondere Wirkung zugeschrieben, denn es enthält den Wirkstoff Mucopolysacchcirid Acermannan, der eine besonders intensive Auswirkung auf den menschlichen Organismus haben soll. Doch welche Heilkräfte besitzt die Aloe Vera Pflanze tatsächlich und was wird ihr lediglich zu Vermarktungszwecken angedichtet?

Die Aloe Vera Pflanze

Die Aloe Vera Pflanze gehört, anders als sich anhand ihres Äußeren vermuten lässt, nicht zu den Kakteenpflanzen, sondern zu den Liliengewächsen. Offiziell sind bisher 300 Aloe-Arten verzeichnet, doch nur wenige dienen der Naturheilkunde tatsächlich als Lieferant heilsamer Wirkstoffe. Das beliebte und oft beschworene Aloe Vera Gel wird aus der Aloe barbadensis gewonnen. Aufgrund ihrer Fähigkeit, monatelang ohne Wasser auszukommen, wird der Aloe Vera Pflanze eine ganze Reihe an Wirkungen auf den menschlichen Organismus zugeschrieben, wobei insbesondere das Aloe Vera Gel häufig erwähnt wird. Gewonnen wird das Aloe Vera Gel, indem zunächst das Blattgrün und die Blattrinde der Pflanze sorgsam entfernt werden. Anschließend können die fleischigen Blätter mit den Händen ausgepresst werden. Es tritt dabei eine leicht gelbliche, transparent-geleeartige Flüssigkeit aus, die auch als Aloe Vera Gel bekannt ist.

Die Wirkung des Aloe Vera Gels

Schon zu Zeiten Cleopatras wurde das Aloe Vera Gel als Feuchtigkeitsspender verwendet, denn was die Pflanze in der Natur für sich selbst zu tun vermag, sollte sie auch für die menschliche Haut vermögen. Schönheit, Gesundheit und Heilung soll das Aloe Vera Gel bewirken. Während zahlreiche Wirkungen, die der Pflanze zugeschrieben werden, mehr erfundener denn wahrer Natur sind, vermag das Aloe Vera Gel tatsächlich positiv auf den Menschen einzuwirken. So kann es etwa die Hautheilung vorantreiben, entzündungshemmend wirken und diverse Hautkrankheiten lindern. Es wird beispielsweise bei Akne, Schuppenflechte oder Neurodermitis verwendet, jedoch in der Regel eher unterstützend. Das Aloe Vera Gel sollte nicht auf tiefe Wunden aufgetragen werden, wohingegen es bei leichten Brandwunden, Sonnenbränden, Frostbeulen, Abschürfungen, kleinen Schnitten und Blasen durchaus unterstützend angewandt werden kann. Obwohl die Aloe Vera in zahlreichen Produkten, vor allem in der Kosmetikbranche, verarbeitet wird, ist es empfehlenswerter, das Aloe Vera Gel aus einem frisch abgeschlagenen Blatt herauszupressen und auf die Haut aufzutragen. So kann das Gel seine heilende Wirkung am besten entfalten, ohne dass seine Wirkung durch andere Inhaltsstoffe beeinträchtigt wird. Nun ist das Aloe Vera Gel zwar kein Allheilmittel, in der richtigen Verwendungsweise kann es jedoch durchaus einen positiven Effekt haben und unterstützend der Schönheit und Gesundheit des Menschen dienen.

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