Die Pflanze der Aloe

Die Aloe Vera Pflanze

Die Aloen sind eine Pflanzengattung aus der Unterfamilie der so genannten Affodillgewächse. Sie bestehen aus mehreren hundert Arten. Die Aloe wächst ohne Stamm, in Strauchform oder baumförmig. Die Stämme können strauchig oder einfach aussehen. Die Blätter der Aloe sind entweder dreieckig, lanzettlich oder sichelförmig und der Blattrand hat oft eine Art Zähne in Dreiecksform. Die Blätter sind entweder einheitlich gefärbt oder mit weißlichen oder grünlichen Flecken übersäht. Sie sind meist kahl oder haben kurze Stacheln auf der Oberfläche.

Bei einem Schnitt in die Blätter tritt ein Saft aus, der gelblich oder bräunlich aussieht und bitter schmeckt. So wird auch der Saft aus der Aloe Vera Pflanze gewonnen. In der Blütezeit können die Blüten verschieden aussehen, es gibt zum Beispiel Varianten in Tropfenform, Traubenform oder Zylinderform. Die Früchte der Pflanze bestehen manchmal aus Beeren, manchmal auch aus Kapseln. Man findet diese Pflanzengattung im Süden und Osten Afrikas, Madagaskar, Maskarenen und im Südwesten der Arabischen Halbinsel.

Alle Aloe Arten sind durch den Anhang 2 des Washingtoner Artenschutz Übereinkommens geschützt, ausgenommen die Aloe Vera. Bekannt als Heilpflanze ist nur die Aloe Vera, zudem ist sie auch die einzige Art die für solche Mittel eingesetzt werden darf. Sie kommt ursprünglich von der Arabischen Halbinsel, ist aber inzwischen in vielen Ländern eingebürgert, zum Beispiel in Indien, im Mittelmeergebiet, auf den kanarischen Inseln und in Mexiko. Kultiviert wurde sie inzwischen in alles tropischen und subtropischen Regionen der Welt.

In der Pflege ist die Aleo Vera Pflanze sehr anspruchslos und kann problemlos zuhause gehalten werden. Sie braucht keine direkte Sonne, nur sehr wenig Wasser und ist sehr widerstandsfähig, überlebt also problemlos Ortswechsel oder eine Zeit im Schatten. Als Zimmerpflanze ist sie demnach bestens geeignet, auch für Menschen mit dem “schwarzen Daumen” die immer mal das Gießen vergessen. Sie allerdings zum Blühen zu bringen, ist realtiv schwierig.

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